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Die VDE-AR-N 4101:2015 bereitet den Zählerschrank auf zukünftige Anforderungen der Energiewende vor.

Im dritten Quartal 2015 trat die neue Anwendungsregel VDE-AR-N 4101:2015 in Kraft. Sie definiert die technische Mindestanforderung für Zählerplätze in elektrischen Anlagen innerhalb eines Wohngebäudes mit direkter Messung und Betriebsströmen bis maximal 63A, die an das Niederspannungsnetz der allgemeinen Stromversorgung angeschlossen ist.

Im Detail beschreibt die neue Anwendungsregel:

-Zählerplätze für den Einsatz von Messystemen nach dem Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG), wodurch die Erweiterung von intelligenten Zählern zu einem Messystem einfach möglich wird. Anwendungen aus den Bereichen Energieeffizienz, dezentrale Energieerzeugung, Elektromobilität und Energiespeicherung sind darin berücksichtigt.

Den Anschluß von Zählerplätzen an das Hauptstrom-Versorgungssystem sowie die zulässigen Betriebs- und Umgebungsbedingungen. Dabei erstreckt sich ihre Gültigkeit nicht nur auf Bezugsanlagen, sondern in Verbindung mit der VDE-AR-N 4105 auch auf Erzeugungsanlagen.

Grundsetzlich gestattet die neue Anwendungsregel sowol den Einsatz von Zählerplätzen nach DIN VDE 0603 ind DIN 43870 mit integrierter Befestigungs- und Kontakteinrichtung (BKE-I) als auch den Einsatzvon Zählerplätzen mit klassischer 3-Punkt-Befestigung.

Die VDE- Anwendungsregel wurde gemeinsam mit Netzbetreibern, Herstellern und dem Elektrofachhandwerk von der Projektgruppe "Anforderungen an künftige Zählerplätze" erarbeitet, unter der Federführung des FNN-Lenkungskreises Nieder- und Mittelspannung im Forum Netztechnik/Netzbetrieb iM VDE (FNN).

Die neue Anwendungsregel ist seit 2015 für alle neu zu errichtenden Zähleranlagen bindend.